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04.02.2020
Winterurlaub für Familien am Ochsenkopf: Ökosystem Wald entdecken

Schneemann Jakob grüßt die Besucher am Rosenmontag

Besuch bei Fuchs und Luchs, ein Winterspaziergang zum Goethefelsen oder feiern mit Deutschlands größtem Schneemann: Die oberfränkische Erlebnisregion Ochsenkopf im Fichtelgebirge geizt auch bei wenig Schnee nicht mit ausreichend Wintererlebnissen. Familien tauchen beispielsweise ein in die Tierwelt im Wildpark Mehlmeisel und erwachsene Gäste nehmen die wilden Pfade des prämierten Winterwanderwegs in Angriff – es ist leise in der Natur am Ochsenkopf, obwohl viel los ist. 

 

Ökosystem Wald im Wildpark Waldhaus Mehlmeisel

Zahlreiche Tiere sind in der wilden Natur Nordbayerns zu Hause. Im Wildpark beim Waldhaus Mehlmeisel sind einige von ihnen zu sehen. Auf einem Hochsteg mit mehreren Aussichtsplattformen mit bis zu drei Metern Höhe eröffnet sich Interessierten ein neuer Blick auf das Wildschwein- und Rothirschgehege sowie auf den Luchs und den scheuen Auerhahn. Schon lange ist der Auerhahn hier am Ochsenkopf Zuhause. Der etwa gänsegroße „Urhahn“ zählt zur ursprünglichen Tierwelt des Böhmerwald-Massivs und ist heute vom Aussterben bedroht. In einer großen Voliere hat die Auerhahn-Familie ihr Zuhause. Besonders in der kalten Jahreszeit braucht der seltene Vogel Schutz und Ruhe. Indoor thematisiert die multimedial aufbereitete Ausstellung im Waldhaus mit einem Wald-Kino die Funktion des Ökosystems Wald. 

 

19 Kilometer Winterwanderglück

Der mit der Auszeichnung “Winterglück“ versehene Winterwanderweg Ochsenkopfrunde bringt Wanderer auf geräumten Wegen in die wilde Natur des Fichtelgebirges. Der Deutsche Wanderverband zeichnete den Weg als ersten bundesweiten Winterwanderweg aus. Aus- und Weitblicke sowie zahlreiche Quellen und Wasserläufe gestalten den Ausflug abwechslungsreich. Hübsch zeigt sich unterwegs der zugefrorene Fichtelsee, historisch interessant ist das Freilandmuseum Grassemann und etwas Bergbauabenteuer vermittelt das neu gestaltete Besucherbergwerk Gleissinger Fels. Einsteigen kann man in die Ochsenkopfrunde in allen vier Wintersportorten: in Bischofsgrün, Fichtelberg, Warmensteinach und Melhmeisel. Wegweiser sorgen, egal wie rum man geht, für Sicherheit. 

 

Vorbei an Senkerfichten zum Goethefelsen 

Wer auch ohne Ski am Fuß auf den Gipfel möchte, kann dies tun. Zwei Seilbahnen tragen Skifahrer wie Winterurlauber auf den 1024 Meter hohen Ochsenkopfgipfel. Hier locken ein Besuch des Asenturms, Frankens höchstgelegenes Wirtshaus, oder ein Spaziergang zum Goethefelsen. Manche nennen die Bäume heute noch “Senkerfichten“. Diesen Namen verdanken sie den vor Jahrhunderten extrem schneereichen Wintern. Damals nämlich reichten die Äste bis auf den Boden. Am Ochsenkopfgipfel lohnt auch ein Besuch des etwas versteckt liegenden Goethefelsens. Johann Wolfgang von Goethe malte hier auf seinen drei Reisen durchs Fichtelgebirge. Nachzulesen ist daher in einem von Goethes Briefen: ‘Der Granit lässt mich nicht los!‘

 

Für kleine Pistenpioniere lohnt der Besuch im neuen Familienland

Kinderfreundlich für Skifahrer ist das Familienland am Klausenlift. Neben Schleppliften und einer Beschneiungsanlage an der FIS-zertifizierten Piste, punktet der Hang für die ganze Familie. Zwei neue “Zauberteppiche“ im Familienland unterhalb der Klausenlifte befördern kleine Skifahrer und Anfänger nach der Abfahrt auf den überdachten Fließbändern wieder bequem nach oben – gerade Kinder tun sich oft schwer im Schlepplift. Außerdem bieten ein Rodelhang, ein Skikarussell sowie eine Flutlichtanlage kleinen Skifahrern und ihren Eltern Skivergnügen bis in den Abend hinein. 

 

Dick und rund: Schneemann Jakob an Fasching 

Jedes Jahr bauen die Bischofsgrüner Schneemannbauer ihren "Jakob". Der dicke Mann wird pünktlich für das Faschingstreiben errichtet. Fällt viel Schnee kann er auch mal zwölf Meter hoch werden. Sicher ist auf jeden Fall: der Bauchumfang mit bis zu 26 Metern und sein Gewicht mit mehreren Tonnen sind enorm. Am Rosenmontag, 24. Februar, thront er auch dieses Jahr mitten auf dem Bischofsgrüner Kirchplatz. “Jakob“, der 35ste, ist das Faschings-Highlight. Dazu gehört eine Open-Air-Party mit Kinderprogramm und abendlichem Festumzug. 

 

Treff der Musher beim Schlittenhunderennen im Wagenthal

in Erlebnis der besonderen Art findet für große und kleine Besucher am Wochenende 22./23. Februar statt. Zahlreiche Musher, sogenannte Schlittenhundeführer, reisen mit ihren Hunden zum Schlittenhunderennen im Wagenthal in Oberwarmensteinach an – laut dringen dann die Rufe der Musher und das Gebell der Hunde durchs Tal. Mit ihren Gespannen treten sie zum Lauf um die Zeit in den verschiedenen Klassen an. 

 

Adrenalinkick für die ganze Familie

Nicht nur die Fahrt mit dem Schlitten auf einer der Rodelbahnen, die teilweise beleuchtet sind, sorgen für kleine Freuden bei den kleinen Urlaubern. Ein absolutes Abenteuer – sommers wie winters – ist die Fahrt im Alpine Coaster. Ausgangspunkt ist die Talstation Nord in Bischofsgrün. Eine Mischung aus Sommerrodel- und Achterbahn bringt Jung und Alt auf gemächlichen 700 Metern in die Höhe bevor es auf einer 1100 Meter langen Strecke mit bis zu 40 Stundenkilometern rasant ins Tal geht. Ein Kreisel, mehrere Kehren und Jumps versprechen so manchen Adrenalinkick. Die Bahn ist je nach Wetter nahezu täglich geöffnet. 

 

Skirollerbahn – mit und ohne Schnee sportlich

Im Wintersportzentrum Bleaml-Alm fordert eine 2,5 Kilometer lange Skiroller- und Inlinerbahn Langläufer und Inlineskater gleichermaßen heraus. Ohne Schnee kann sie mit Skirollern und Fahrrädern befahren werden. Mit Schnee gehört die Strecke den Langläufern. Sie führt durch eine landschaftlich reizvolle Gegend im Fichtelberger Ortsteil Neubau. Zudem ist sie abends beleuchtet und gratis obendrein.

 

Weitere Infos: Erlebnisregion Ochsenkopf, 95686 Fichtelberg, Telefon 09272 / 97032, www.erlebnis-ochsenkopf.de 

 

Fichtelberg / Lauingen, 4. Februar 2020








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